Angelika Niedetzky "Gegenschuss"

Oldies Meeting

Am 30. April 2016 lud Präsident Klaus Wiesmayr zu einem RT24 Oldies Meeting zum Frühschoppen in den Schwarzen Bären ein. RT 24 wurde am 15. Oktober 1977 gegründet und es kamen nicht nur der damalige Gründungspräsident und Vater von unserem aktuellen Präsidenten, Karl Wiesmayr, sondern auch seine weiteren Gründungsmitglieder Wolfgang Berndorfer, Ludwig Andorfer, Werner Schöny, Helmut Obermayr und Kurt Pieslinger. Aber auch zahlreiche weitere Oldies ließen sich Weißwurst und Bier nicht entgehen. Mit insgesamt 40 Tablern trafen sich jung und alt und unterhielten sich darüber, wie es früher einmal war, wie es heute ist und wie es künftig einmal sein wird.  Bewundert wurden auch die alten Utensilien, wie zB die damalige RT24-Fahne, aber auch die offizielle in ganz schwarz gehaltene Einladung zur Charterfeier am 15.10.1977, also vor rund 39 Jahren. Nächstes Jahren feiern wir 40 Jahre Round Table 24 Linz und wir freuen uns schon darauf dies kräftig zu feiern! Anbei ein paar Eindrücke von unserem Oldies-Meeting.

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Spektakulärer Vortrag im AEC mit RT24 Linz Lions Club 2000

Seit August 2015 bietet das ARS Electronica Center seinen BesucherInnen etwas, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. 16x9 Meter Wand- und noch einmal 16x9 Meter Bodenprojektion, Lasertracking und 3D-Animation haben den Deep Space schon bisher zu etwas Besonderem gemacht.

Nach einer technischen Rundumerneuerung werden hier Bildwelten in 8K-Auflösung projiziert und auf ein völlig neues Level gehoben. RT24 Linz und Lions Club 2000 nutzten die technischen Neuerungen in Kombination unter anderem mit altem Wissen der Anatomie und Medizin und veranstalteten im November einen gemeinsamen Vortrag.

In Hervorhebung des Goldenen Schnittes zeigten sich einige Schnittpunkte der menschlichen und der technischen Perfektion. Nach ausreichender Information und umso mehr beeindruckender Bilder ging es zum Ausklang ins Cubus mit bestem Ausblick auf Linz. Insgesamt ein spektakulärer Vortrag im AEC von unseren Tablern Dr. Johannes Mayrhofer und Mag. Christoph Kremer gemeinsam mit den LIONS 2000.

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Nena LIVE 2015

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NENA LIVE mit Folkshilfe

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 NENA „OLDSCHOOL“ - Keine Zukunft ohne Vergangenheit

Sich mit der Vergangenheit aufzuhalten ist nicht NENAs Ding. „Gestern, das liegt mir nicht,“ singt sie schon 1984 in ihrem Song „Fragezeichen“ vom gleichnamigen Album. 
Jetzt, 30 Jahre später, nennt sie ihr neues Album ausgerechnet OLDSCHOOL. Und katapultiert sich und die Hörer mit einer Punktlandung in die Gegenwart. 
„Oldschool“, der Titeltrack, ist auch der Opener des Albums und gleich eine klare Ansage. Mit einem Augenzwinkern skandiert sie jetzt: „Mein erstes Album ist seit 34 Jahren draußen, es ist so alt man kann’s nicht einmal mehr im Laden kaufen“. Dazu ein fetter Electro-Beat, den man so von Nena noch nie gehört hat. Straight from the 80s, mitten ins Jetzt.
Den ungewohnten Beat hat ihr ein neuer Partner in Crime zusammengeschraubt - kein geringerer als Samy Deluxe hat NENAs neue Platte produziert. NENA, das Aushängeschild der deutschen New-Wave-Szene, und Samy Deluxe, das Deutschrap-Wunderkind. Klingt ja fast wie ausgedacht. Aber so was denkt sich keiner aus, schon gar nicht NENA. So was entsteht von alleine, oldschool eben. Das wurde nicht gemacht, das ist gewachsen. Schicksal könnte man auch dazu sagen, und wäre damit gleich bei einem altbekannten NENA-Thema, das auch auf dieser Platte wieder eine Rolle spielt.

„Wenn die Zeit reif ist für ein neues Album, dann lasse ich mich voll und ganz drauf ein. Ich überlege nie vorher, in welche Richtung es gehen soll, ich mach einfach,“ sagt NENA über ihre Art zu arbeiten. Herz ist hier das Stichwort. So war es eben auch mit Samy Deluxe. 2012, ein paar Tage nachdem NENA und Samy irgendwie, irgendwo, irgendwann gemeinsam auf einer Bühne gestanden hatten, rief Samy an und sagte, er habe ein paar Songideen. „Ich wusste in der Sekunde, dass das nur was Gutes sein kann,“ beschreibt NENA den Startschuss für das neue Album. Wenig später waren beide zusammen im Studio. NENA geht immer weiter - dahin, wo es weiter geht.

Samy Deluxe: „Es ist ja nicht nur so, dass Nena oldschool ist... NENA ist oldschool und immer noch voll relevant. Sie kann alles verkörpern, von Punkrock bis zu den schönsten Balladen und bleibt dabei immer authentisch.“

Auch die Art der Zusammenarbeit war dabei ganz jetzt. „Heute Computer, damals analoge Handarbeit,“ wie es in „Oldschool“ heißt. Handarbeit ist es natürlich auch heute noch, bloß muss man nicht unbedingt die ganze Zeit im selben Raum sein, um gemeinsam Neues schaffen zu können. Das wäre auch schwierig geworden, denn wenn NENA morgens um 6 aufsteht, um mit ihren Hunden in den Wald zu gehen, geht Samy oft gerade erst ins Bett. „Schichtarbeit auf Herzebene“ nennt NENA diesen Prozess.

Dass Musikmachen für NENA eine Herzensangelegenheit ist, ist eh klar. NENA ist dabei selbst so sehr Musikfan, dass sie darüber vergisst, was für eine Legende sie selber ist. Als Blondie im Sommer 2014 im Berliner Tempodrom spielten, wollte NENA das auf keinen Fall verpassen. Über gemeinsame Bekannte war sie plötzlich mit der ganzen Band zum Essen verabredet - in so einem Moment ist auch eine NENA aufgeregt wie ein kleines Kind. Und dann kapierte Debbie Harry, wer da mit am Tisch saß: „Wow, you‘re Nena!“ rief die New Yorker Punk-Legende aus und bestätigte, was wir eigentlich längst schon alle wissen. NENA ist keine Geschmacksfrage, NENA ist ein großes Stück deutsche Popkultur.

Der rote Faden, der sich durch das Album zieht, ist Zeit. Wie steht NENA in der Zeit, wie kann man loslassen und im selben Moment umarmen. Das Lied „Bruder“ erzählt von ihrem verstorbenen Sohn Christopher und davon, dass der Tod zum Leben gehört. „Alles was mich fordert und lenkt, wurde mir vom Himmel geschenkt“. Auch die basslastige Pop-Hymne „Genau jetzt“ handelt vom Umgang mit der Zeit, genauer davon, stets im Moment zu sein. „Vielleicht ist es zu früh, vielleicht ist es zu spät, vielleicht ist es genau jetzt,“ denn „was morgen kommt, weiß keiner“.
Dass sie trotz all dem Im-Moment-Sein ihre Wurzeln nicht vergisst, zeigt sich in der ersten Single zum Album. „Lieder von früher“ lautet der Titel, in dem NENA erzählt, was mit ihr passiert, wenn sie die alten Platten aus dem Schrank holt „Tanz im Licht vom Strobo, quer durch unsere Wohnung, mach das Haus zur Disco, jeder Song ein Ohrwurm“ heißt es darin und man freut sich schon darauf, sie dazu mit der Gitarre um den Hals auf der Bühne rumspringen zu sehen. Was sie zur Albumveröffentlichung auch tun wird, und zwar auf einer knackigen Clubtour durch frühere Stationen. Der Mojo-Club in Hamburg ist u.a. dabei, das Berliner SO 36, das Frankfurter Batschkapp und zu ihrer besonderen Freude wird NENA auch in der Aula ihrer alten Grundschule in Hagen spielen. „Mal sehen, vielleicht schließt sich da ja ein Kreis für mich und ich kann endlich mit meiner nicht so gelungenen Grundschulzeit Frieden machen,“ lacht NENA, als sie davon erzählt. Am meisten freut sie sich aber darauf, auf dieser exklusiven Tour durch kleine Clubs mit ihren Fans auf Tuchfühlung zu gehen, ihnen in die Augen zu gucken und jede Nacht oldschoolmäßig den Punk abgehen zu lassen. Bei Club-Kapazitäten von 199 bis höchstens 799 Besuchern für Nena-Fans garantiert ein unvergessliches Ereignis.
Wie immer ist NENAs Band mit am Start, die sie liebevoll ihre „zweite Familie“ nennt. - Und die auch mehr und mehr zu einem wahren Familienunternehmen wird: „Wir sind eine musikfreudige Bande. Und so ist jetzt mit meiner Tochter Larissa und meinem Sohn Sakias auch mein jüngster Sohn Simeon mit auf der Bühne und wird Keyboards spielen. In unserer Familie hat jeder sein eigenes Universum, aber wir treffen uns an ganz vielen Stellen, arbeiten zusammen und tauschen uns aus.“
Ein besonderes Stück ist deshalb auch „Peter Pan“, das NENA im Duett mit Sakias singt. „Deine Welt ist bunt genug, dass sie selbst das größte Grau einfärbt. Komm berühr jetzt meinen wunden Punkt, halt mich fest bis ich auch so werd“ singen die beiden hier mehr zu- als miteinander. Und wenn Sakias sagt „Besitzt kein Konzept von Vorsicht, hast nie gelernt wie zögern geht. Neugier sitzt in der Loge, ein Herz das täglich größer wird,“ dann weiß man nicht, ob er hier tatsächlich Peter Pan meint, oder nicht doch eher seine Mutter, dieses Zauberwesen, das den Schlüssel zur Zeit versteckt zu haben scheint.

Aber NENA wäre nicht NENA, würde sie nicht auch kritische Töne anschlagen, die dazu anregen können, das eigene Leben zu hinterfragen und in die Eigenverantwortung zu gehen. „Betonblock“, „Kreis“ und „Mach doch was ich will“ etwa sind Stücke, in denen sie nicht nur textlich eine härtere Gangart einlegt.
Den größten Einfluss auf das Album hatte aber sicher Samy Deluxe. Er hat einen Zugang zu NENA, einen, der vielen von uns sehr vertraut sein dürfte. Es ist der Blick der in den Siebzigern Geborenen, die als Kind mit dem Federballschläger als Gitarre zu NENAs Musik auf dem Bett rumsprangen. Oldschool eben.

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Nena LIVE 2015 (2)

Nena

8.5.2015 - LIVE TOUR 2015
TIPS ARENA LINZ
EINLASS 20:00 | BEGINN: 21:00

Sie hat drei Jahrzehnte mit ihrer Musik geprägt - die 80er, als sie mit ihrer Band mit ‚99 Luftballons\' einen Welthit landete, die 90er, als sie ihren Weg als Solokünstlerin konsequent fortsetzte und das erste 2000er Jahrzehnt, als sie ein furioses Comeback feierte - Nena.

Die fünffache Mutter wurde 1960 in Hagen geboren und startete nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin in den frühen 80ern eine unglaubliche Musikkarriere. Bereits die erste Single ‚Nur geträumt\' wurde ein Hit, die darauffolgende ‚99 Luftballons\' zum weltweiten Millionenseller. Ihre Solokarriere startete Nena mit ‚Wunder geschehn\', es folgten mehrere Pop- und Kinderliederalben und im Jahr 2002, als sie mit Ex-Nena-Bandmitglied Uwe Fahrenkrog-Petersen neue Versionen der alten Songs aufnahm, ein überragendes Comeback. Ihre Vielseitigkeit zeigte sich nicht nur in der Zusammenarbeit mit Kim Wilde und im Erscheinen ihrer Autobiographie sondern auch darin, dass sie die erste demokratische Schule in Deutschland mitgründete.

Nena kann inzwischen auf 23 Solo- und 6 Bandalben zurückblicken, im Frühjahr 2010 entlockte sie ihren Fans auf großer ‚Made in Germany\'-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, als auch im letzten April auf der „Live & Akustisch“-Tour einmal mehr Begeisterungsstürme.

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